Alle Jahre wieder…

heisst es in diesem volkstümlichen Weihnachtslied. Nun ist Weihnachten noch fern – wie komme ich also darauf?

Ach ja, eine der gängigen Golfzeitschriften flatterte mir ins Haus.

Gleich mal durchgeblättert, was es zu Beginn der Saison so alles Neues gibt.

Und da waren wieder reichlich Anzeigen der darbenden Golfgerätschaftshersteller.

Daran, dass die Geräte auch modischen Wandlungen unterworfen sind, haben wir uns ja gewöhnt. Ein Jahr hatten wir Driver, die seltsam geformte Köpfe trugen und zum Klang von leeren Coladosen die Bälle unglaublich weit transportierten. Dann wieder mussten die Köpfe rundlich, aber schneeweiss daherkommen, um korrekt Golf spielen zu können.

Und was ist es dieses Jahr?

Ein Driver, zum Beispiel, dessen Kopf man in 7 verschiedene (in Worten: sieben!!!) Positionen justieren kann. Und der dann Draw oder Fade erzeugt, wie man’s braucht. Verspricht jedenfalls der Hersteller.

Kein Wort davon, dass man solches gefälligst vor dem Start auf die Runde bewerkstelligen muss, um keinen Regelverstoss zu begehen. Wie also einstellen, wenn Doglegs nach links auf solche nach rechts folgen? Woher weiss ich denn, was mir jetzt nützt? Oder mache ich das an meiner Tagesform fest? Ui, heute haben wir aber einen gewaltigen Hook – da muss die Kopfposition ausgleichen helfen…

Ach, wenn’s so einfach wäre.

Gut, meine Puttersammlung zuhause ist schon recht ordentlich – wenn auch noch einstellig.

Auch ich habe schon an meinen Eisen gezweifelt. Plötzlich brachten sie nicht mehr die richtige Weite, wie noch vor einem Jahr. Und dann habe ich mal den Pro bemüht, eine Stunde indoor-training mit Video- und Radaranalyse.

Seither klappt’s wieder besser.

Im Häuschen.

Auf dem Platz noch nicht so ganz… – nein, Spaß beiseite. Seither bringen die Eisen wieder Länge und der Slice mit dem Driver ist (bis auf Einzelfälle) kein Thema mehr.

Was ich sagen will: bei Otto-Normalhacker liegt’s in der Regel am Schwung. Und nicht am Equipment, wie uns die Industrie immer weismachen will.

Na denn. Schönes Spiel!

paradiesische Zustände?

Glaubt man dem, was so zwischendurch mal durchsickert von den Plänen, die der DGV momentan ausbrütet, brechen demnächst paradiesische Zeiten für Otto-Normalhacker an.

Es soll ein Handicap geben, das wie seinerzeit die Clubvorgabe -54 nur eine Richtung kennt, nämlich abwärts, bis man endlich unter den Könnern des Golfspiels angelangt ist! Wo genau die dann angesiedelt sind, muss noch abgewartet werden; die einen sagen so (-28), die andern anders (-18).

Da kann man zukünftig beruhigt Turnier um Turnier spielen – verschlechtern geht bis dahin nicht. Das sogenannte „Lebenshandicap“ wird geboren und die Eltern sind stolz drauf!

Und obendrein wird „CBA“ abgeschafft. Vor kurzem noch wurde genau diese Nachfolgeentwicklung für das unsägliche CSA aber für unabdingbar erklärt, um gerecht Turnier spielen zu können. Sei’s drum. Künftig ist es also auch ohne solche Rechentricks möglich? Man darf gespannt sein….

Das Paradies kann dann aber auch schnell zum Gegenteil dessen werden, was beabsichtigt war.

Das wird schnell klar, wenn man bedenkt, dass derzeit die meisten Golfer „ihr“ Handicap gar nicht spielen, sondern nur ein- oder zweimal im Jahr mit einem Ergebnis von mehr als 36 Punkten aufwarten können, das dann zur erneuten Herabsetzung ihres Handicaps führt. Neue Saison – neues Glück. Entsprechend der Nähe des neuen Handicap zur eigentlichen Spielstärke kann man lange warten, bis man sich erneut verbessern kann. Leider geht’s aber manchmal auch wieder aufwärts. Statt sich darüber zu ärgern, sollte man so realistisch sein, den Wink wahrzunehmen, dass das ehemals errungene Handicap so gar nicht zur eigenen Spielstärke passen wollte.

Das „Aufwärts“ fällt nun aber zukünftig flach. Da hängt man dann auf dem unseligen Ergebnis einer Bomben-Runde bis zum St. Nimmerleinstag fest: Verschlechtern geht nicht. Fürs Verbessern fehlt die Substanz. Was also leidet? Na klar: der Spass am Golfen! Wenn ich Runde um Runde spiele und immer im letzten Drittel des Teilnehmerfeldes lande, kommt doch der Frust so sicher wie das Amen in der Kirche.

Statt solcher Kunststückchen wie dem „Lebenshandicap“ empfehle ich dem DGV dringend den Blick über den Tellerrand!

Beim USGA oder im Ursprungsland des Golf kennt man derlei Mätzchen nicht. Und? Versuchen Sie mal, einem Schotten oder US-Amerikaner das „Lebenshandicap“ zu erklären. Inklusive Sinnhaftigkeit und Vorteil für den einzelnen Golfer…. Viel Spass dabei!

Also nochmal, drei Dinge, ohne die die Welt auch glücklich geworden wäre:

1) CBA

2) Gold-Hologramm auf dem Ausweis

3) Deutsche Handicap-Regelung

Golfball-UHU

Neues Device – neues Glück.
Endlich Hoffnung für alle, die ihren verlorenen Bällen nachtrauern! Es gibt Golfball-Uhu, eine LED-Lampe, die Golfbälle im Gras und unter Büschen zum Aufleuchten bringt. Damit findet man so viele Bälle, dass der Kaufpreis schon bald amortisiert ist….

So ähnlich hörte sich die Werbung an.
Für die gezahlten 21,80 € (inklusive Steuer und Versand) bekommt man dann einen zierlichen, um nicht zu sagen winzigen LED-Lenser zugeschickt. Erstes Einschalten fördert einen schwach blau-violett schimmernden Lichtstrahl zu Tage. Dieser ist natürlich in hellem Umgebungslicht völlig wirkungslos – darauf weist aber der Händler offen hin.
Das Wirkprinzip ist die UV-Komponente des ausgestrahlten Lichts, die die Weissmacher in der Balloberfläche zum Aufleuchten bringt. Klingt theoretisch überzeugend.

Also mal auf der abendlichen Runde in finsterem Buschwerk und im ach so beliebten Wäldchen am Abschlag der 7 ausprobiert. Hmm. Nun ja.
Also ganz ehrlich: einen einzigen Ball hat mir der LED-Lenser beschert, den ich nicht auch mit blossem Auge gesehen hätte. Und dieser wäre nicht ohne Grund im Gestrüpp verborgen geblieben, denn dort lag er sicher schon mehrere Saisons und moderte vor sich hin. Kein wirklicher Gewinn, denn spielen kann man damit nicht mehr. Alle anderen gefundenen Bälle hätte ich locker auch ohne das Zauberlicht gefunden. Im dichten Gras findet man Bälle nur bei Anleuchten im Zentimeterabstand, man muss also eine genaue Vorstellung haben, wo der Ball zu suchen ist…
Und: je dunkler die Umgebung, desto besser das Ergebnis, wie schon in der Werbung erwähnt. Daher eher etwas für Fundballjäger, die nachts den Golfplatz frequentieren. Für den Einsatz im (gedämpften) Tageslicht oder gar in hellem Sonnenschein ist die Lampe leider viel zu schwachbrüstig. Nix fürs Golfbag und die Runde.
Also: Praxis schlägt Theorie. Eingepackt und zurückgeschickt. Nice try.

Kleiner Trost: bei der Rückabwicklung erweist sich der Versender als ehrbarer Kaufmann. Problemlos mein Geld zurück bekommen.

… und sie bewegt sich doch!

Als ich meinen Blick auf das Interview mit dem DGV-Präsidenten in der letzten Ausgabe „Golf Spielen“ der Süddeutschen Zeitung warf, blieb mir vor Staunen der Mund offen. Da sind Dinge in der Pipeline, die wären früher völlig undenkbar gewesen.

Nach jahrelangem Herumgefidel, wie man im Golf Scores noch akkurater messen könne (unter Berücksichtigung von Platzzustand, Tagesform der Mitspieler, Erddrehung und Mondphase) jetzt plötzlich ein Einlenken.

Ja, sogar von völligem Abschaffen des CSA/CBA-Unsinns ist jetzt plötzlich die Rede.

Ich habe es dreimal gelesen, aber die Aussage steht: Man soll mehr Spaß im Turnier haben und dafür wird auch in Kauf genommen, dass die Ergebnisse nicht mehr soooo akkurat sein können.

Unter dem Motto: „Golf muss attraktiver werden“ sind plötzlich Dinge wie das Wegfallen der „Platzreifeprüfung nach den Regeln der DGV“ ins Ermessen der Clubs gestellt. Ein einführender Kurs (Etikette, Golfregeln, Basics halt) muss genügen, um unfallfrei über die Runde zu kommen.

Das Handicap könnte sich bis zu einer Stammvorgabe von 18 und darunter nur in eine Richtung bewegen (wie bei den Clubvorgaben) – abwärts. Dafür entfiele dann der Pufferbereich.

Das „aktive“ Handicap und die jährliche Überprüfung des Handicaps durch den Vorgabeausschuss – weg damit! Natürlich könne der Vorgabeausschuss in besonders gelagerten Fällen auch wie bisher…. aber das Ganze sei dann nicht mehr Pflicht!

Uff! Was für eine Wohltat. Dem DGV ist die Hundertachtzig-Grad-Wende quasi lautlos gelungen.

Zumindest im Denken – die aktive Umsetzung muss dann noch bis zur Verbandstagung im November warten. Aber schön, dass wir schon mal darüber gesprochen haben.

Nachdem sich die rückläufige Mitgliederzahl nicht mehr durch heftiges Zudrücken beider Augen wegblinzeln lässt, muss sich auch der Granitblock DGV mal bewegen.

Freunde! Wie wäre es, wenn wir bei der Gelegenheit jetzt auch mal teutonische Sonderwege bei der Handicapermittlung verlassen könnten? Schließen wir uns doch einfach den international üblichen Wegen an: USGA und GB machen es vor – wir machen mit!

Das wäre doch mal ein schöner Schritt in die richtige Richtung: aus den letzten 20 eingegebenen Scores wird der Durchschnitt der zehn besten Scores als Handicap verwendet. Und auch Scores aus Privatrunden können zählen, sofern jemand „eyewitnessed and testified“ unterschreiben mag…

Und los geht…

… die neue Golfsaison.

Kaum sind die Sommergrüns eröffnet, strotzen sie auch schon wieder von Pitchmarken. Ach ja. Wie ist doch das Leben so konstant!

Sonntags wird wieder brav hinter herumtüdelnden 4er-Flights gewartet, die Einschneider auf der 10 nehmen auch nicht brav Rücksicht, wenn auf der 9 ein Flight kurz vor’m Grün ist und eigentlich „Vorfahrt“ hätte. Alles wie gehabt. Wie ist das Leben doch so konstant!

Und in den Golfzeitschriften, die urplötzlich wieder die Frage diskutieren, warum Golf in Deutschland kein Breitensport werden mag, liest man wieder mal von „Unter-der-Gürtellinie“-Attacken seitens namhafter Politiker.

Jaja, der Hoeneß, der spielt auch Golf, wenn er nicht grade Steuern hinterzieht… Also sind die Golfer eine Kaste von gewerbsmässigen Steuerhinterziehern. So oder ähnlich konnte man eine grüne Finanzministerin aus Kiel hören. Die nebenbei den Breitensport Segeln ausübt. Naja, sei’s drum.

Und dann fällt mein Auge auf die sich gebetsmühlenartig wiederholenden Kommentare zum Thema Handicap und Handicapschoner.

Da ja in Deutschland verfassungsgemäß alles schön gerecht zugehen muss, hat man hier die Regel erfunden, dass nur derjenige Preise bei Turnieren ergattern kann, der in der laufenden Saison 3 oder in der vorigen Saison 4 vorgabewirksame Turniere gespielt hat (sofern die Turnierausschreibung solches vorsieht). Was jedesmal ein ziemlicher Stress sein kann, da man unter Umständen so richtig vom Pech verfolgt werden kann. Erst wird man mit Leuten zusammen auf die Runde geschickt, die man im Alltag bestenfalls von Ferne grüßen würde. Was der Stimmung nachhaltig Abbruch tut. Dann ist auch noch das Wetter gut, alle anderen spielen weltmeisterhaft – nur man selber nicht – und bums, verschlechtert sich ob solcher einmaliger Panne das Handicap. Uff. Die nächsten Wochen sind schlimm, bis man erneut Gelegenheit hat mit Spaßbremsen auf eine Pflichtrunde zu gehen und endlich, endlich sich ein wenig zu verbessern.

Spaß geht anders.

Und Handicap auch, wenn man nur nach Schottland, England, Wales, Irland, USA schaut. Dort kann man jede gespielte Runde in das Handicap-System (meist sogar per Clubcomputer) eingeben, sofern jemand das Ergebnis bezeugen kann. Dann wird aus den zehn besten Ergebnissen der letzten 20 Runden das aktuelle Handicap errechnet. Und das ist dann auch ziemlich dicht dran an der aktuellen Spielstärke. Kein Krampfen und Würgen. Wenn ich mal so richtig schlecht gespielt habe – dann gebe ich diese Runde nicht unbedingt auch noch in den Computer ein. Oder doch? Als echter Handicapschoner könnte man auch dieses schöne System zum eigenen Vorteil nutzen. Aber das macht dann schon erheblich mehr Mühe, als das deutsche System auszutricksen.

Liebe Leute, statt euch mit dem Handicap und dem gemeinen Handicapschoner zu beschäftigen, könnte mir gut gefallen, die Golfregeln mal ein bisschen zu modernisieren.

Wir sind gegen langsames Spiel? Aber alle!

Nun, wie wäre es, wenn man – wie beim Tennis – einen „zweiten Aufschlag“ bekäme. Vorbei die Zeiten, in denen minutenlang im Rough nach dem verzogenen Abschlag gesucht wird, während der „Provisorische“ glänzend Mitte Fairway ruht (wenn denn einer gespielt wurde!!). Denn der „zweite“ Abschlag geht erfahrungsgemäß bombig. Also, wie wär’s? Pro Runde eine schöne Zeitersparnis. Damit käme man sonntags auch schon mal unter vier Stunden für eine Runde vom Platz…

Saisonende

Die Tage werden kurz, der Platz ist aufgeweicht vom Regen, Bauarbeiten auf diversen Bahnen nehmen ihren Lauf.

Zeit für ein kurzes Resümee.

In diesem Jahr ist eine Veränderung eingetreten, die ich nicht für möglich gehalten hätte. Früher war die Jagd nach einer „Handicapverbesserung“ oberstes Ziel. Das liess dann mit der Zeit etwas nach – aber eifrig erfüllte ich meine Pflicht, mindestens vier vorgabewirksame Turniere pro Jahr zu spielen, damit ich im nächsten Jahr auch einen potentiellen Gewinn in Empfang nehmen könne, so ich denn mal vorn in der Wertung liegen sollte.

Mit der Zeit verlor sich etwas Wichtiges: der Spaß am Golfspielen.

Dieses Jahr war da überraschend anders. Zuerst konnte ich nicht – ewiger Regen machte den Platz bis weit in den April hinein nahezu unbespielbar. Dann war ich beruflich ziemlich in Anspruch genommen, einige Reisen später war die Saison schon ziemlich dem Ende nahe – und ich hatte immer noch kein vorgabewirksames Turnier auf dem Buckel.

Fehlte mir da etwas?

Erstaunlich – nein!

Wir sind jetzt zu Genussgolfern mutiert. Wir spielen, wann wir wollen. Und hören auf, wenn’s anfängt zu regnen, wir keine Lust mehr haben oder der Platz mal wieder so voll ist, dass sich Staus bilden und lange Wartezeiten den Genuss trüben. Packen wir ein – gehen wir heim. Und kommen (vielleicht) später mal wieder. So wir Lust haben. Kein verbissenes Spiel im Regen, womöglich noch mit Leuten, mit denen wir unter normalen Umständen keine fünf Minuten zusammen verbringen würden.

Das ist wirklicher Luxus. Uns reicht es, wenn wir selber merken, ob wir gut oder schlecht gespielt haben. Und ein Birdie ist genauso schön, wenn man’s in privater Runde spielt!

 

Spaß am Golf – da ist das Problem!

Unter dem Titel „Spaß am Golf – wo ist das Problem?“ hat in der August-Ausgabe der GolfTime der allseits bekannte Präsident des Deutschen Golf Verbandes (Hans Joachim Nothelfer) unter anderem ein Statement zu der ubiquitären Kritik an den aktuellen Regeln/Vorgaben des DGV abgelassen. Wir erinnern uns: erst CSA, dann CBA, dann jährliche Überprüfung und ggf. Korrektur des Handicaps durch den lokalen Vorgabeausschuß sind inzwischen vielgeübte Praxis. Nicht zu vergessen die „freiwillige“ Zusatzkennzeichnung des Clubausweises mit Gold- oder Silberhologramm.

In seinem Statement geht der Präsident mit den „Kritikastern“ (Originalzitat) seiner Politik ins Gericht. Zum Schluß die – rhetorische – Frage: Wo ist das Problem? Spielt einfach Golf! (Und haltet die Klappe, wir machen’s schon richtig – oder habe ich das jetzt falsch verstanden?)

Nun, Herr Präsident, das Problem liegt – wie so oft – an deutschen Sonderwegen. Fragen Sie mal im internationalen Amateursport Golf nach CSA oder CBA oder jährlichen Vorgabeüberprüfungen und – oft willkürlichen – Korrekturen. (Ja, ich weiß, da gibt es genaue Vorgaben, wie zu prüfen und zu korrigieren ist, aber irgendwie wirkt das dennoch willkürlich).

Kennt man sowas im Ursprungsland des Golfsports, Schottland? Oder beim USGA, dem weltweit größten Golfverband?

Schau’n wir doch mal, wie die Nachbarn das regeln. Das Handicap-Verbessern (oder auch Verschlechtern) ist nicht beschränkt auf Turniere oder unter strengen Auflagen durchgeführte EDS-Runden (Extra Day Score).

In Schottland beispielsweise gibt man nach einer Runde (jawohl, auch nach einer rein privaten Runde!) die vom Mitspieler als „eyewitnessed and testified“ deklarierte und von beiden unterschriebene Scorekarte im Clubsekretariat ab. Noch besser, man gibt gleich das Ergebnis in den im Club bereitstehenden Computer ein. Da wird dann einfach aus den besten zehn der letzten zwanzig eingereichten Ergebnissen der Durchschnitt errechnet – et voilà, da isses, das aktuelle Handicap.

Größter Unterschied zu uns hier? Man geht anderswo nicht davon aus, dass die Mitspieler sich in kriminellen Vereinigungen zum Schummeln zusammenfinden, sondern betrachtet jeden als Ehrenmann oder Ehrenfrau. Unabhängig von meinem eigenen Handicap kann ich meinem Mitspieler testieren. Bei Errechnen des Durchschnitts aus zehn Scorekarten ist das aktuelle Handicap immer in Sichtweite und bedarf keiner „Anpassung“ am Jahresende durch irgendeinen Ausschuß.

Und irgendwelche Unterschiede hinsichtlich der Wertigkeit einer Clubmitgliedschaft gibt’s auch nicht. Wer kommt, eine Ausrüstung dabei hat und sein Greenfee bezahlt, kann spielen. Da fragt man nicht nach „vS – vollem Spielrecht“ oder ob der Heimat-Club eine überwiegend regionale Mitgliederstruktur aufweist.

Versuchen Sie mal, einem Schotten solches Treiben schlüssig zu erklären.

Kommentar: „Bullshit!“

So isses.

Na denn: schönes Spiel!

Golf 2.0

Unter diesem Titel veröffentlichte unjüngst das GolfJournal einige Gedanken zum Thema „Die Zukunft des Golfsports in Deutschland“ oder: wie könnte Golf attraktiver werden?

Nun, vom Breitensport sind wir in der Tat noch weit entfernt.

Leider hält sich das Bild des elitären Circels, der zigarrerauchend und Geschäfte besprechend beinahe beiläufig das Kügelchen drischt, hartnäckig im Volk der Nicht-Golfer.

Auch dem Golfjournal ist aufgefallen, dass vielen jugendlichen Interessenten einfach die Möglichkeit fehlt, mal gelegentlich die in einem Schnupperkurs oder gar einer Schulsport-Arbeitsgemeinschaft erworbenen Kenntnisse aufzufrischen und einfach nur mal zu spielen. Aber wieso nur Jugendlichen?

Hierzulande gibt es nur Barfuß oder Lackschuh. Also entweder: VCG-Mitgliedschaft (von Fern- und Auslands-Mitgliedschaften wollen wir hier mal absehen); man spart den teuren Jahresbeitrag, ist allerdings nur Golfer zweiter Klasse – das bedeutet, dass man das Recht erworben hat, gegen erhöhtes Greenfee auf allen Plätzen der Republik spielen zu dürfen. Oder eine Mitgliedschaft im örtlichen Golf- und Landclub. Genau so. Und wer an keiner Clubmitgliedschaft, sondern am Sport allein interessiert ist? Schweigen im Walde. Und was heißt hier so einfach „Mitgliedschaft“? Es gibt ja Gold-, Silber- und gar keine Hologramme auf dem Ausweis, womit die Welt der Golfer noch in Gute, nicht so ganz Gute und Verdächtige unterteilt wird. Hat man so etwas in England schon mal gesehen? Oder in Frankreich?

Es fehlt das, was in vielen englischsprachigen Ländern üblich ist: der öffentliche Platz, gemeindeeigen und für ein vergleichsweise geringes Greenfee zu bespielen. Gibt es in Great Britain and Ireland häufig, bei uns aber kaum. Wie wäre es erst mal mit einem Anfang?

Hier ein Beispiel aus Schottland: auf dieser Seite des weitläufigen Tales: Gleneagles. Dreistelliges Greenfee, elitär, oft ausgebucht. Schwerer Platz. Schöner Platz.

Auf der anderen Seite, nahe der Bahnlinie: Whitemoss. Kost’n Zwanziger (Pfund) und ist supergepflegt, abwechslungsreich – ein vollwertiger 18-Loch-Course. Gemeindeeigen. In den Schottland-Bildern des Jahres 2009 habe ich ein paar Fotos dieses Platzes – man glaubt nicht, dass das nur 20 Pfund Tagesgreenfee gekostet hat!

Sportförderung, wie man sie sich hier noch wünscht.

Ach, und wo wir gerade mal beim Wünschen sind: wie wäre es mit Golfplätzen hierzulande, die nicht den Anspruch in ihrer Konstruktion bergen, eines Tages der Austragungsort von Ryder Cup oder German Open zu werden? Plätze, die Otto-Normalgolfer genauso bespielen kann (und wenigstens manchmal ein bißchen Spaß oder gar ein Erfolgserlebnis haben), wie der Single-Handicapper!

Nein, ich verlange keine trichterförmigen Grüns, wo der Ball von selbst ins Loch findet, sofern er nur in der Nähe des Grüns landet, den Rest erledigt die kinetische Energie des Balls… Aber müssen denn PAR-4-Bahnen wirklich 450 Meter lang sein, starke Schräglage auf der ganzen Länge und ein 35 Meter langes, mehrfach onduliertes Grün haben? Zusätzlich dazu gibt’s noch das kleine schwarze Buch „1005 Fahnenpositionen, mit denen keine Sau etwas anfangen kann„, das die Greenkeeper verpflichtet, die Fahne oben auf eine Bodenwelle zu stecken – damit nur ja keiner ohne Vier-Putt vom Grün schleicht… Ich habe schon mal mehr Spaß gehabt für mein Geld!

Und wenn dann die Clubs in der Umgebung sich im Wettkampf „Wer hat den bescheidenst (hier stand mal ursprünglich das böse „SCH“-Wort) zu spielenden Kurs?“ zu überbieten suchen, ja dann kann schon mal der Gedanke aufkommen, die Golfschläger bei e-Bay zu verhökern und lieber wieder Kegeln zu gehen.

Die Öffnung des Sports für die „breiten Massen“  beginnt auch und gerade beim Anspruch des Clubs!

Und da wäre – last but not least – das ewige Gekrampfe ums Handicap. Die Deutschen lassen ja keine Gelegenheit aus, das Ganze noch zu verfeinern. CBA und CSA haben wir ja schon genügend durchgehechelt. Wer braucht so was?

Dazu noch die Jagd auf den gemeinen Handicapschoner, der die Clubturniere abräumt und mit vollen Armen die wertvollen Monatsbecher wegschleppt. Bei uns hat man seit geraumer Zeit diesen Spielverderbern den Kampf angesagt. Wer nicht vier vorgabewirksame Turniere im vergangenen oder drei solche im aktuellen Jahr gespielt hat, wird zwar zum Turnier zugelassen, aber ein fettes „a“ hinter seinem Namen auf der Startliste signalisiert allen: hier spielt jemand ohne Aussicht auf Preise. Unterspielen könnte er sich zwar, aber den Monatsbecher nimmt jemand entgegen, der im vergangenen Jahr… Toll. Und Turniere spielen muss man, damit sich am Handicap ‚was ändern kann. Keine Zeit? – Kein Turnier – kein Handicap. Oder so.

Wer braucht so was?

Macht’s doch einfach, wie in den englischsprachigen Ländern üblich: Man spielt eine Runde, schreibt brav auf, ein Mitspieler unterschreibt „eye-witnessed and testified“, darauf hin gibt man die Karte im Clubsekretariat ab. Aus den besten ZEHN der letzten ZWANZIG eingereichten Karten rechnet der Computer den Durchschnitt aus – fertig ist das Handicap. Man muss also erstmal zwanzig Karten einreichen, bevor es losgeht, und die besten zehn der letzten zwanzig dienen für den Durchschnitt – na wenn das kein korrektes Bild des eigenen Spielvermögens ergibt, dann weiß ich nicht, wie man das sonst noch großzügig mitteln sollte.

Ein schlechter Tag – fällt unter’n Tisch.

Eine Super-Runde (vielleicht sogar ohne Schummeln?) – geht im allgemeinen Rauschen des Mittelns fast unter – jedenfalls bleibt das Handicap da, wo es hingehört: in Sichtweite der tatsächlichen Spielstärke!

Kein Vorgabeausschuß muss sich mühen, kein CBA nötig, keine langatmigen Erklärungen. So einfach kann’s auch gehen mit dem Handicap!

Und das ist in den USA so, in England, Schottland, Wales, Irland – warum sollte es nicht auch hier gehen?

App-solut unnütz

„There is an app for that“ – „there is an app for everything….“ und so weiter und so fort.

Jetzt ereilt mich die Kunde, das schwierige bis nie erlernbare Lesen des Grüns sei eigentlich nur noch ein Kinderspiel, wenn man diese App auf sein iPhone lädt und verwendet:

http://www.neogolf.de/60093871/aktuelles/gruen-lesen-leicht-gemacht?start=1

Ich zitiere mal aus der Beschreibung:

Um ein beliebiges Grün zu „lesen“, müssen Sie zuerst die Geschwindigkeit der Grüns manuell eingeben und Ihr iPhone kalibrieren. Als nächstes setzen Sie Ihr Smartphone vor dem Ball auf das Gras und tippen auf den Bildschirm – der „Green Vision Analyzer“ soll daraus die Neigung und den Verlauf des Grüns berechnen. Für die vollständige Analyse benötigt das Programm eine Aufnahme, auf der Ball und Fahne zusammen zu sehen sind.

 

Was mir daran stinkt: es hat absolut nix Praktisches! Wie lange soll denn dieser Zirkus dauern?

Ich muss zur erfolgreichen Verwendung der app die Schnelligkeit des Grüns eingeben. Da geht’s ja schon los: wer hat eigentlich immer ein Stimp-meter zur Hand? Ich jedenfalls nicht. Und dann schließt sich eine komplizierte Prozedur an, mit der die iPhone App dann letztendlich eine Puttlinie vorgibt. Leider kann sie die nicht direkt aufs Grün malen – weshalb der Erfolg dann immer noch zweifelhaft ist.

Kompletter Bullshit, sowas!

Man kann bei Verwendung dieser App sicher sein, vom nachfolgenden Flight mit dem 9er Eisen erschlagen zu werden und dann als loser hinderlicher Naturstoff beiseite geschafft zu werden. Straflos!

Leute, hört endlich auf, den Golfplatz mithilfe von Laser-Entfernungsmessern oder GPS-Geräten zu vermessen! Nützt es mir eigentlich, wenn ich genau weiß, dass die Fahne in x-Metern Entfernung steht? Habe ich etwa immer den gleichen Schwung mit dem eventuell noch vorgeschlagenen Schläger? Nö! Ich bin ja kein Tour-Pro! Und ausserdem ist nicht nur die Entfernung, der Schläger und der Schwung wichtig. Wetter, Bodenbeschaffenheit und Tagesform spielen da auch mit herein. Und die kann ich nur sehr begrenzt messen….

Meine Freude, wenn ich „aus dem Bauch heraus“ den richtigen Schläger genommen und einen schönen Schwung hingelegt habe, ist kaum zu bremsen, wenn dann auch noch der Erfolg meinen Schätzungen Recht gibt. Lernt endlich, mithilfe der Intuition Golf zu spielen! Die ist nicht durch noch so viel Schnickschnack zu ersetzen, gerade auf dem Grün!

Saisonende

Saisonende – Zeit, mal in Ruhe nachzudenken.

Was hat nicht funktioniert?

Mein Handicap zu verbessern. Wie alle deutschen Golfer stehe ich ja schon morgens auf und überlege den ganzen Tag in jeder freien Minute, wie es wohl klappen könnte, auf ein respektables Handicap zu kommen.

Dieses Jahr hatte ich die Idee, die Driving-Range möglichst zu meiden. Golf lernt man ja bekanntlich nicht da, sondern auf dem Platz. Ich hatte den Eindruck, es sei nicht ein technisches, sondern ein mentales Hindernis, das mich davon abhält, mal so richtig gut zu spielen.

Auf der richtigen Runde muss man leider so lange laufen, bis man mal wieder einen Schlag tun kann, dass der Trainingseffekt gleich Null ist. (Jaajaa, ich weiß: Angeber! Aber meine Drives oder langen Eisen gehen manchmal so richtig gut. Und dann kann ich oben Gesagtes glatt unterschreiben, ohne rote Ohren zu kriegen.)

Also war ich so häufig auf dem Kurzplatz, dass Bekannte schon hinter meinem Rücken nach dem Zelt gesucht haben, in dem ich offenkundig übernachte. Und tatsächlich: mein Plan ging auf. Den Kurzplatz kann ich jetzt!

Aber wehe, es geht auf die Runde…. auf dem richtigen Platz habe ich immer noch nicht so richtig den Durchbruch geschafft. Es gibt Bahnen, die verweigern sich meinen Bemühungen, sie schön zuende zu spielen. Konsequent. Entweder landet schon der Drive im Aus oder tief im Rough. Oder der zweite Schlag endet dort. Spätestens mit dem vierten bin ich dann – nein, nicht auf dem Grün, sondern mitten im öddeligsten Bunker. Tja. Das gilt leider nicht nur für unseren Platz, der Versuch, mal einen anderen Platz zu spielen, damit man nicht immer schon vorher weiß, was als nächstes passiert, sondern noch richtige Überraschungen erleben kann, haben eben dazu geführt: richtigen Überraschungen. Und weg ist der Ball auch, wenn die Ausgrenze überraschend ins Spiel kommt. Tja.

Und dann diese Turniere! Oh weh! Man muss ja mindestens vier vorgabewirksame Turniere spielen, sonst erwischt einen im nächsten Jahr wieder das vermaledeite „a“ hinter der Vorgabe auf der Startliste und man kommt gar nicht erst in die Preise, bis man drei vorgabewirksame Turniere in der aktuellen Saison absolviert hat. (Als wenn ausgerechnet ich in die Preise käme, meistens bin ich froh, zu puffern. Aber so ganz aus Prinzip gebe ich kein Geld aus für Turniere, bei denen ich von vornherein schon nichts gewinnen kann, da bin ich inzwischen ‚gelernter Lipper‘.)

Also: Spaß geht anders. Wenn ich Turnier spiele, dann weil ich das will. Nicht weil ich muß. Sonst könnte ich ja gleich ‚auf Arbeit‘ gehen. Aber was macht der Deutsche nicht alles um der Gerechtigkeit willen! So wird wenigstens der gemeine Handicapschoner daran gehindert, die tollen Preise abzuräumen. Na, wenn’s der Wahrheitsfindung dient! (frei nach Fritz Teufel)

Und was haben wir auf Turnieren nicht schon alles erlebt!

  • Die Flight-Partner, die auf den letzten Drücker herbeieilen, nur um den Starter zu fragen: „Was spielen wir denn heute“ und dann „4er mit Auswahldrive?? Wie geht denn das?“ nachzusetzen. Nach kurzer, prägnanter Erklärung stehen sie dann nach dem Abschlag gleich wieder da: „Ja, äh, ich glaube wir müssen jetzt erst abwechselnd jeweils den Ball des anderen weiterspielen und dann….“ Ich: „Nein, 4er mit Auswahldrive geht anders, das kann ich! Wir entscheiden nach dem Abschlag, welchen Ball wir (dann abwechselnd) weiterspielen“ Er: „Also, das habe ich anders verstanden. Keiner rührt sich – ich geh‘ jetzt nochma‘ zurück und fraach!“ Und das tut er dann. Also: mir wär sowas peinlich. Aber zum Golfspiel gehört sicher auch sowas wie innere Größe…….
  • Die verhinderten Golflehrer, die nahezu jeden meiner Schwünge irgendwie zu verbessern suchen. Mindestens aber ist ein Kommentar fällig. Hilfreich natürlich: Oh, der ist jetzt wohl weg… als ob ich nicht selber sehe, dass mein Ball ins Aus gegangen ist. Leute, merkt Euch: Gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht. Also, lasst mich in Frieden. Ich gebe Geld aus für Unterricht beim Pro – und was der nicht schafft, schafft Ihr jetzt auf die Schnelle auch nicht.
  • Diejenigen, die glauben, ich zähle auf dem Turnier ihre Schläge wirklich. Nein, ich habe mit mir selbst genug zu tun. Und will auf keinen Fall als Spaßbremse am Ende jeder Bahn Diskussionen anfangen. Sagt mir einfach freiwillig, was ich Euch aufschreiben darf – aber rechnet damit, dass ich doch gelegentlich mal nachhalte, was da so abgeht. Aber: jeder Spieler ist für seinen Score selbst verantwortlich. Punkt. Mein Vertrauen ist groß. Punkt. Aber nicht unbegrenzt: wenn’s zu abenteuerlich wird, könnte mir mal einfallen, Eure Scorekarte nicht zu unterschreiben. Ich weiß, Verwandte hat man – Freunde braucht man nicht. Im Gegenzug verspreche ich, redlich meine eigenen Schläge zu zählen – einschließlich ‚Probeschwünge‘ mit Grundberührung im Rough oder ähnliche Mätzchen.
  • Und dann die lieben, lieben Flightpartner, die mit ihrem Schicksal, ausgerechnet mir als 31er Stammvorgabe zugelost worden zu sein, hadern. Wo sie doch mit 16,5 sicher was besseres verdient hätten. Und sich heute mal unterspielen wollten – aber wenn sie ’n Hacker zählen sollen, können sie sich ja nicht auf ihr Spiel konzentrieren. Mist. Und sie lassen’s einen spüren. Wehe, wenn es sich dann auch noch um Gründungsmitglieder des Vereins handelt. Die Stimmung auf der Runde ist unbeschreiblich…. Ein Magengeschwür macht mehr Spaß.

Positives:

Aus CSA wird CBA. Künftig wird also nicht mehr am Ergebnis herumgeschraubt (mit der Folge, dass man die Unterspielung um einen Schlag dann im Computer verschwinden sieht), sondern der Pufferbereich ‚adjustiert‘ – ob das besser ist, wird sich weisen. Aber man kann ja mal positiv in die Zukunft schauen….

Mein Spiel wurde in diesem Jahr nicht besser – aber lockerer. Inzwischen habe ich auch mal einen Blick für schöne Kleinigkeiten auf dem Platz – und sei’s nur das trockene Wetter – und kann die Runde genießen. Handicap? Wer hat ein Handicap – ich bin das Handicap…. aber ist der Ball nicht gerade toll geflogen?

Ich habe aufgehört, ständig Ratgeber, Lehrbücher und Equipment zu kaufen. Meine Puttersammlung stand kurz davor, um ein weiteres (teures) Exemplar erweitert zu werden, da habe ich versehentlich mal einen der ersten Putter dieses Ensembles zur Hand genommen – und erstaunliche Erfolge erzielt. Statt also den Geldbeutel zu zücken, habe ich mal den Dachboden durchforstet. Kommen einem ja wie neu vor, wenn man sie ordentlich abgestaubt hat. Und damit haben sie dann auch wieder die Magie, die von neuem Equipment ausgeht…

Mein Spieltempo ist konstant niedrig. Um nicht zu sagen: schottisch. Eine Runde zu zweit über 18 Löcher, einschließlich Ballsuche hier und da dauert: 3:45 h. Und damit bin ich zufrieden. Ich weiß, dass ich mit diesem Tempo auch nächstes Jahr wieder in Schottland spielen kann, ohne den Eingeborenen dort lästig zu fallen. Und die schottischen Golfer sind mein Maßstab.