Ein paar Gedanken zur „Coronakrise“

Also, der Sage nach ist eine Corona-Infektion nur für besondere Risikogruppen gefährlich. Alte, mit mehrfachen Vorerkrankungen geschlagene, haben häufig einen schweren Verlauf mit einer beidseitigen Lungenentzündung. Und wenn sie erst mal beatmungspflichtig werden, ist sehr häufig die Endrunde eingeläutet.

So etwas erleben wir aber jährlich im Rahmen der weltumspannenden Grippeepidemien. Und alle wirken dabei dann sehr unbeeindruckt.

Nicht so bei Corona.

Hier fahren wir sehenden Auges die komplette Wirtschaft im Rahmen eines allumfassenden Lockdown an die Wand.

Und ich habe mich gefragt, was wissen wir nicht, um das zu verstehen?

Nun, so langsam ruckeln sich die Mosaiksteine zurecht und es ergibt sich ein Bild.

Beginnen wir mal damit, zu überlegen, wie müsste eine ideale biologische Waffe konstruiert sein?

  1. müsste diese Waffe infektiös sein wie Windpocken.
  2. müsste sie, um sich weit zu verbreiten, eine lange Latenz zwischen Infektion und dem Auftreten von Symptomen haben, dabei aber den Träger in der symptomfreien Zeit zur Verbreitung benutzen. Der steckt andere an, ohne durch eigene Symptome alarmiert zu werden.
  3. müsste sie eine in hohem Mass tödliche Erkrankung auslösen.
  4. müsste sie, nachdem sie ihren Zweck erfüllt hat, wieder von selbst verschwinden oder unschädlich werden. Denn es wäre nicht von Vorteil, wenn das besiegte Territorium auf Jahre oder Jahrzehnte nur im Vollschutzanzug betreten werden könnte.

Das Corona-Virus erfüllt (gottseidank) diese Bedingungen nur teilweise. Hochinfektiös? Na, die vielgescholtene Heinsberg-Studie hat ans Licht gebracht, dass selbst wenn man mit einem Infizierten in häuslicher Gemeinschaft lebt, das Infektionsrisiko so immens hoch nicht ist. Obwohl andere sagen, es reiche, wenn man seinen Tischnachbarn um das Salz bitte und der höflich antwortet. Verlässliche Daten werden – völlig unverständlich – nicht erhoben. Man kann nicht die ganze Republik testen, schon klar. Aber wenn man Herrn Streeck nicht glauben und ihn kritisieren will, dann sollte man über eigene Untersuchungen an repräsentativen Stichproben verfügen. Oder zumindest jetzt mal damit anfangen, eigene Daten zu erheben!

Die lange Latenz bis zum Auftreten von Symptomen – check. Und tödlich? Ist die Infektion auch nicht, vorausgesetzt man gehört nicht zu den Risikogruppen oder wird immer wieder mit einer hohen Viruslast kontaminiert, wie beispielsweise die Mitarbeiter im Krankenhaus. Da sterben dann auch mal jüngere Semester unter Ärzten und Pflegepersonal. Mangels geeigneter Schutzausrüstung!

Also unterstellen wir den Chinesen erst mal nix Böses. Auch wenn das Narrativ vom Nassmarkt in Wuhan etwas zu schnell verbreitet wurde und zu gefällig daherkommt, um glaubhaft zu sein. Bei einer mit einer gewissen Latenz auftretenden Epidemie dann schnellstens den Ursprungsort ausmachen zu wollen, ist zumindest ambitioniert.

Die Hinweise auf ein Viruslabor in der Nähe der Stadt Wuhan kamen schon früh – und wurden heftigst dementiert. Inzwischen beklagen aber Fachleute den niedrigen Sicherheitsstandard im wohl doch dort existierenden Labor. Da tröstet noch so heftiges Dementi aus China erst mal gar nicht.

Nun ja. Als dann Wuhan komplett abgeriegelt wurde, kam schon ein wenig Angst auf. Was wussten die Chinesen, dass sie so brutal und konsequent reagierten? Dann machten Bilder von hundert kreiselnden Baggern die Runde, die ein Seuchenkrankenhaus in Wuhan errichten halfen. Auch nicht gerade beruhigend. Seuchenkrankenhaus? Was wissen die Chinesen, das sie uns nicht erzählen?

Was dabei leider erst später herauskam, war die Tatsache, dass ganz Wuhan abgeriegelt wurde – bis auf den Flughafen. Dort war business as usual angesagt. Das aber ist zumindet eine tödliche Dummheit, wenn man mal keine bösen Absichten unterstellen mag.

Dann begann das Virus, sich weltweit auszubreiten. Bestürzend, mit welcher Gelassenheit die WHO reagierte und abwiegelte. Unsere Politiker nicht minder. Inzwischen besteht der Verdacht, dass China die WHO belogen haben könnte.

Den weiteren Verlauf kennen wir ja – wobei mir noch nicht klar ist, wieso die Leute in den Südländern, vor allem Italien, dahinstarben wie die Fliegen. Genetische Unterschiede? Corona doch keine neue Grippe? Ein kaputtgespartes Gesundheitswesen? Falsche Therapie, gar ein falsches Beatmungsregime? Oder alles zusammen? Oder ist bei denen das Virus im Laufe der Zeit von einer aggressiven in eine harmlosere Variante mutiert, das heisst, wir haben hier nicht dasselbe Virus wie die Italiener? Dagegen spräche der Zeitverlauf der Infektionswelle in Europa.

Weiter ist mir nicht klar, ob „infiziert“ gleich „krank“ bedeutet. In den offiziellen Verlautbarungen wird da kein Unterschied gemacht. Und die „Heinsberg-Studie“ macht da schon Hoffnung, dass nicht jeder, der positiv getetstet wird, auch Symptome entwickelt. Wobei: getestet. Nicht ganz sauber kommuniziert wird der Unterschied zwischen den verschiedenen Tests. Wobei auch nicht klar wird, ob der Nasen-Rachen-Abstrich dann positiv auf Covid-2 ist oder ob er auf alle Corona-Viren positiv reagiert. Mangels geeigneten Zahlenmaterials wegen unterlassener Tests kann man getrost von einer hohen Dunkelziffer an Infizierten hierzulande ausgehen.

Inzwischen schauen alle in banger Erwartung auf Schweden. Dort hat man – eigentlich nichts gemacht. Ausser an die Vernunft der Bürger zu appellieren – eine für Deutschland völlig undenkbare Idee. Man weiss hier schliesslich, wie weit her es mit dem „mündigen Bürger“ ist.

Es ist aber in Schweden nicht zu der befürchteten Explosion von Erkrankungs- und Todeszahlen gekommen, obwohl wir insgeheim ja noch auf diesen Effekt warten. Jetzt äussert sich sogar die WHO lobend über das „schwedische Modell“. Irritierend. Haben wir etwa unsere Wirtschaft völlig umsonst vor die Wand gefahren? Zumindest kann man den Eindruck gewinnen, blickt man nach Schweden. Oder hört, die Infektionszahlen seien hierzulande schon vor dem Lockdown rückläufig gewesen.

In treu deutscher Tradition werden alle, die an den von den Landes- und der Bundesregierung ergriffenen Massnahmen etwas auszusetzen haben, mundtot gemacht, statt die sachliche Diskussion aufzunehmen. Egal, ob ein Herr Wodarg, Herr Streeck, völlig egal ob der gemeine Bürger Fragen hat – wer nicht mitschwimmt ist im nu in der rechten Ecke. Aber ganz rechts, dort, wo Aluhut und Verschwörungstheoretiker eine innige Verbindung eingehen. Schade.

Dabei darf man ruhig Zweifel haben, ob ein Infektionsschutzgesetz per Verwaltungsakt im Grundgesetz festgeschriebene Rechte der Menschen ausser Kraft setzen kann. Für beliebig lange Zeit. Und ohne jede Kontrolle durch das Parlament! Denn die Regierung stellt den „überregional bedeutsamen Epidemiefall“ fest – und erklärt ihn (hoffentlich) auch wieder höchstselbst für beendet.

Das gab es selbst bei der alten Weltmacht Rom nicht. Zwar konnte der Senat im Krisenfall mit dem berühmten „videant consules…“ den beiden Konsuln quasi diktatorische Macht übertragen. Aber aus gutem Grund nur beiden gemeinsam. Und der Senat beschloss auch, wann das Spiel zu enden hatte.

Ich kann mir durchaus Situationen vorstellen, wo eine Regierung blitzschnell sehr weitreichende Massnahmen in Kraft setzen muss, um ungeheuren Schaden vom Volk abzuwenden. Bon. Aber danach ist doch sicher Zeit, die getroffenen Blitzmassnahmen dem Parlament zu erläutern und sich von dort die Bestätigung der Rechtmässigkeit abzuholen? Warum nicht bei uns zulande?

Diese Frage bedarf dringend der Aufarbeitung.

Genauso wie ein nationaler Katastrophenplan. Da ist jahrzehntelang geschlampt worden und das rächt sich nun.

Inzwischen hoffen wir auf das Abklingen der Epidemie trotz vorsichtiger Lockerung der Verbote.

Und hoffen wir, dass internationale Konflikte nicht dadurch angefacht werden, dass Geheimdienst“informationen“ geleakt werden, die das Ganze als chinesischen Freilandversuch im Rahmen der Biowaffenentwicklung „aufklären“.

Erinnern wir uns lieber an den alten Spruch:

Nichts ist, wie es aussieht und nichts sieht aus, wie es ist.

H*** und Kunz

Wieder ein schönes Rührstück aus der Rubrik „Nichts ist so, wie es aussieht und nichts sieht so aus, wie es ist“.

Da sitzt eine Abgeordnete im Bundestag, die ihren Lebenslauf nicht „ein wenig“, sondern stark geschönt hat.

Sie sitzt dort schon mehrere Legislaturperioden und alles scheint gut zu sein.

Dann gerät sie auf Konfrontationskurs zu ihren Parteioberen.

Nun geschieht Seltsames: ein aufstrebender Lokalreporter erhält diese „Informationen“ geleakt, schreibt einen wunderbar investigativen Artikel, der sogar überörtliches Interesse erregt – und  die widerspenstige Abgeordnete gerät unter Druck.

Jetzt konzentriert sich die öffentliche Empörung auf ihren schmucken Lebenslauf, der im Übrigen ziemliche Löcher enthält.

Bislang war das kein Thema, aber just als sie in Widerspruch zu ihren Parteioberen gerät, platzt die Bombe.

Für wie blöd hält man uns denn?

Zumindest die, die in ihrer unmittelbaren Nähe gewesen sind, können doch nicht behaupten, es sei ihnen gar nicht aufgefallen, dass da irgendwas mit ihrer Vita nicht gestimmt habe.

Alles kein Problem, solange sie auf Parteikurs blieb.

Im ersten Erschrecken hat sie gelobt, ihr Bundestagsmandat zurückzugeben.

Davon scheint sie jetzt nichts mehr wissen zu wollen, da sie entdeckt hat, dass sie selbst mit einem Parteiausschluss noch immer ihr Mandat behält und dann eben bis zum Ende der Legislaturperiode als Parteilose dort sitzt. Und Bezüge kassiert.

Die später „ruhestandsbezugswirksam“ sein werden….

Solcherart Rechenkünste sind durchaus menschlich.

Und es gilt auch hier: wer 0hne Fehl ist, der werfe den ersten Stein.

Wenn wir nämlich ähnlich hohe Ansprüche an den Rest der Politiker stellen würden, wäre der Bundestag vermutlich ziemlich leer. Schliesslich unterscheiden sich alle in ihren Äusserungen vor und nach den Wahlen….

Die Angst geht um…

und das nicht erst seit den Anschlägen von Freitag, 13.11. in Paris.

Während die westliche Welt sich schier überschlagen will vor Solidaritätsbekundungen mit den Franzosen, scheint es kaum Reaktionen aus der muslimischen Welt zu geben.

Dabei wird gern und oft wiederholt, die Mehrzahl der Muslime sei friedfertig und tolerant.

Googelt man „muslim response to paris“, findet sich am 15.11. genau ein Eintrag mit aktuellem Bezug, die anderen haben alle mit dem Attentat auf „Charlie Hebdo“ und den jüdischen Supermarkt zu tun. (Und das ist schon eine Weile her…)

Ein  bisschen viel Stille. Oder sind die gar nicht online?

Kann man sich nicht so recht vorstellen.

Während der Westen gerade voll verhaltenem Stolz meldet, einen lybischen IS-Führer per Drohnenangriff getötet und damit dem IS grossen Schaden zugefügt zu haben, lassen die IS-Attentäter soviel Differenzierung nicht erkennen. Für die ist jeder Westler ein Ungläubiger – und die Rolle der Ungläubigen ist keine beneidenswerte. Zumindest, wenn man im Koran darüber nachliest.

Den kann man vorwärts und rückwärts lesen – es findet sich kein Hinweis auf Toleranz und Friedfertigkeit. Eher das Gegenteil.

Und das macht in meinen Augen diese Religion so gefährlich. Wenn man nämlich erst interpretieren und deuten muss, um im heiligen Buch die Quelle der postulierten Friedfertigkeit zu finden. Diejenigen, die sich buchstäblich an den Koran halten, wie Taliban und IS, kennen daher auch keine Friedfertigkeit und Toleranz.

Niemand kann in die Köpfe derer sehen, die hier Einlass begehren.

Unter all den veritablen Flüchtlingen können sich leicht Terroristen verstecken und hier einwandern, ohne dass jemand das überhaupt nur mitkriegt.

Alles Unsinn? Paranoide Phobie?

Na, kürzlich haben die Italiener einen Terroristen aus den Flüchtlingen herausgepickt. Der hatte schon eine erkennungsdienstliche Behandlung aus früheren Zeiten hinter sich, reiste unter falschem Namen ein – und wurde beim Abgleich seiner Fingerabdrücke enttarnt, festgenommen – und nach Tunesien zurückexpediert.

Pikant: man hat erst mal keine Meldung über diesen Vorfall veröffentlicht, damit keine Panik erzeugt werde. (SIC!)

Wie zielführend!

Und wie schaut’s hier aus?

Kritikern des ungehemmten Zuzugs begegnet man, indem man sie in die rechte Ecke drängt. Abgehakt. Da muss man sich nämlich nicht die Mühe machen, deren Argumente zu entkräften.

Werden denn etwa alle Flüchtlinge erfasst, registriert, überprüft und gegebenenfalls ausgewiesen?

Mitnichten!

Nur ein Teil wird überhaupt registriert, kaum jemand überprüft, sickert aus informierten Kreisen durch. Die Massen machen eine kontrollierte Zuwanderung unmöglich, zu knapp das Personal. Und Pufferzonen, in denen Flüchtlinge so lange „gespeichert“ werden können, bis eine ordnungsgemässe Registrierung und Überprüfung abgeschlossen sind, sind erklärtermassen politisch nicht gewollt. Konsequent setzen wir unser Gutmenschentum fort, zur Not auch unter Inkaufnahme der Gefährdung der eigenen Bürger.

Während alle, die bei Verstand sind, jetzt ihre Grenzen dichtmachen und kontrollieren, wer da kommt – das Schengen-Abkommen erlaubt das in Artikel 23 sogar in solchen Situationen ausdrücklich – machen wir weiter, wie gehabt. Wann endlich erfüllen unsere Politiker ihren Auftrag, Schaden vom Land abzuwenden? Man muss ja dazu nicht die Verfassung ausser Kraft setzen…

Und es beruhigt auch nicht, wenn ausgewiesene „Terrorexperten“ darauf hinweisen, die Terroristen seien ja schon längst im Land. (Soll das heissen, jetzt kommt es auch nicht mehr so drauf an, wer hier noch einreist?). Nebenbei bemerkt: wie wird man eigentlich Terrorismusexperte? Welcher Studien- oder Ausbildungsgang qualifiziert die vielen, die jetzt ihre Visage in eine Fernsehkamera halten und Wichtiges absondern?

Aber damit das Volk beruhigt wird, werden ab Morgen unsere tapferen Polizeikräfte ihre neue Ausrüstung Spazieren tragen. Und in grösserer Zahl zu sehen sein. Na, das ist doch zumindest mal was fürs Auge!

 

Nachtrag 17.11.2015:

Das Muslimische Forum Deutschland hat eine Stellungnahme veröffentlicht. Darin heisst es unter anderem: „Wir können den Koran und somit den Islam nur dann vor solchem Missbrauch schützen, wenn wir eine historisch kritische Lesart des Korans etablieren, die den Koran in seinem historischen Kontext verortet und so Gewaltaussagen entschärft.“