neues iPhone

Hab’s. Endlich. Das iPhone 4 mit 32 GB Speicher.

Hat sich das Ganze gelohnt?

Oh ja.

Da ist zum Beispiel die neue Kamera. Endlich genug Megapixel (nämlich 5), um das Bild hinterher noch bearbeiten zu können. Und endlich ein Blitz. Und endlich ein Autofokus. Und eine Zoom-Funktion. Und: eine HDR-Funktion. Ich war ja skeptisch… aber die Bilder vom größten Tannenbaum Europas in Dortmund haben doch überzeugt. Oder die Weihnachtsmarkt-Aufnahmen. Es wird immer das Original gespeichert und anschließend die HDR-bearbeitete Aufnahme. Die Software müht sich redlich, das kostet eine gewisse Weile Geduld – aber das Ergebnis lässt sich sehen:

So bin ich nicht mehr ganz so panisch, wenn ich irgendwo auf ein gutes Motiv treffen sollte und habe meine Kamera(s) nicht griffbereit. Das iPhone kann sie zur Not ersetzen.

Fein.

Dann ist da noch genug Speicher, um eine Weile Fotos zu machen, ohne Probleme zu bekommen.

Ach, und mit der Tomtom-Car-Kit-Halterung (mit integriertem zusätzlichem GPS-Empfänger) zusammen klappt’s auch mit der Navigation. Gestern getestet, hatte die Ganze Zeit über ein gutes Signal und stets meinen aktuellen Standort korrekt angezeigt – dabei lag das Tomtom-Dingen mit meinem Handy drin auf der Mittelkonsole im Astra – fernab einer guten Position auf dem Armaturenbrett oder unterhalb der Frontscheibe. Der iPhone-GPS-Empfänger hat selbst auch tüchtig zugelegt: neulich auf dem Golfplatz hatte ich trotz Bewölkung ein Signal mit einer Genauigkeit von 5m, das alte 3G konnte da nur mit 19m-Radius den Standort bestimmen. Also. Geht doch.

Ach, just one more thing…..
Endlich kann auch ich die Beatles mit Genuss hören. Wir erinnern uns: die haben ja damals Stereo erfunden. Oder besser: versucht. Wie einfach die damals stereofonierten: Bass und Drums links, Gitarre und Gesang rechts. Habe ich schon erwähnt, dass mir da als einohrigem Kopfhörerfan echt der Spaß verdorben ist? Entweder man hört sie singen, oder Bass und Getrommel. Ätzend!

Endlich kann auch ich jetzt (wie ab 3GS möglich) beide Kanäle zu Mono zusammenlegen – und die ganze Beatles-Musik geniessen. Ecco lò!

Und: last but not least – das Adressbuch kann jetzt auch mit Geburtsdaten vor 1933 umgehen. Endlich.