Kontraste

Auf der einen Seite jubeln die Medien, dass in der wiedereroberten Oase von Palmyra historische Bauwerke gar nicht so zerstört sind, wie der IS uns seinerzeit in schmucken Videos vorgeführt hat.

Auf der anderen Seite erfahre ich, dass die Taliban sich zum Splitterbombenanschlag von Lahore bekennen, der 70 Menschen – darunter 29 Kinder – das Leben gekostet hat. Weg mit diesen Christen! Was soll das, im islamischen Pakistan wird nicht öffentlich Ostern gefeiert.

Und die Medienlandschaft? Freut sich wie doll über die doch noch recht gut erhaltenen historischen Bauten in Palmyra, meldet den Anschlag von Lahore pflichtgemäss – aber das war’s dann auch. Man macht sich scheinbar mehr Gedanken um den Wiederaufbau historischer Ruinen, als um die vielen getöteten Menschen!

Passt wohl nicht so recht in die politische Landschaft.

Der Islam an sich ist ja eine friedliche Religion, werden offizielle Stellen nicht müde zu behaupten. Leute! Lest doch mal im Koran!

Den gibt’s schliesslich auch in deutscher Übersetzung. Und da finde ich nix von Friede, Respekt und Toleranz anderen gegenüber. Da gibt es die Gläubigen und deren Gegenteil, die Ungläubigen. Und die werden verfolgt. Nicht nur von Allah, sondern auch und gerade von seinen Rechtgläubigen.

Dass nicht alle Mohammedaner in den Krieg gegen die Ungläubigen ziehen, liegt sicher zum Teil an der Interpretation des Koran durch die Geistlichen. Aber man muss den Koran erst entsprechend interpretieren, damit Friede Einzug hält.

Das ist selbst einem ägyptischen Fernsehmoderator schon aufgefallen, wie man in der FAZ nachlesen kann.

Jetzt höre ich, dass der Innenminister ein Gesetz vorbereite, das Immigranten zur Pflicht macht, Deutsch zu lernen.

Bullshit!

Die Werte der freiheitlichen Gesellschaft sollen sie lernen, egal ob auf Arabisch oder Deutsch. Und sich dazu bekennen.

Aber das wird schwer, denn bei uns ist Religion weitestgehend Privatsache, im Islam eben nicht. Und das wird auch auf Deutsch nicht besser!

Keine Böller!

Der Regierungspräsident in Arnsberg hat’s verboten: keine Böller in Flüchtlingsheimen!

Im Radio machten sie davon ein grosses Fass auf: Auch in der Nähe von Flüchtlingsheimen solle man sich zurückhalten. Die traumatisierten Flüchtlinge verstünden so eine Sylvesterknallerei grösstenteils nicht. Auch die Veteranen aus dem 2. Weltkrieg mussten zur Begründung herhalten, denen könne man doch eigentlich so etwas gar nicht zumuten…

Ja geht’s noch?

Das mit den Veteranen kommt jetzt ein bisschen zu spät!

Nun bin ich der Meinung, dass man den Menschen so ziemlich alles – mit Geduld und gutem Willen – erklären kann. Sie können dann immer noch entscheiden, ob sie hier richtig sind, oder nicht. Und so richtig überraschen wirds niemanden, dass in der Fremde andere Sitten und Gebräuche herrschen, als daheim.

In der nächsten Stufe verbieten wir dann das exzessive Glockenläuten aus Kirchtürmen…

Ein Nein zu Böllern wäre mir schon recht, aber nicht wegen der Flüchtlinge.

Denkt an all die Tiere!

Denen kann man’s nicht erläutern. Nicht nur der Hund meiner Schwägerin dreht fast durch an Sylvester.

Lasst uns die Geschichte doch andersherum aufzäumen: ab sofort machen wir nicht mehr so einen Lärm. Weg mit allem, was nur dumm herumknallt!

Schliesslich sind wir ja aufgeklärt und wissen, dass wir zum Jahreswechsel keine bösen Geister vertreiben müssen.

Ausserdem gibt’s dann keine Unfälle mehr, wenn alkoholisierte Menschen mit Feuerwerk hantieren – einer meiner Onkel hat in einer Sylvesternacht ein Auge verloren. Und ist damit leider nicht allein.

Auch Feuerwehr und Rettungsdienst werden sich nicht über geringere Einsatzzahlen beschweren.

Beispiele gibt es genug: auf Sylt ist Feuerwerk nicht erlaubt. Zu viele Reetdachhäuser. Fragt mal die Einheimischen, ob ihnen was fehlt…

Die Tiere würden es uns danken! Und nicht nur die….

 

Die Angst geht um…

und das nicht erst seit den Anschlägen von Freitag, 13.11. in Paris.

Während die westliche Welt sich schier überschlagen will vor Solidaritätsbekundungen mit den Franzosen, scheint es kaum Reaktionen aus der muslimischen Welt zu geben.

Dabei wird gern und oft wiederholt, die Mehrzahl der Muslime sei friedfertig und tolerant.

Googelt man „muslim response to paris“, findet sich am 15.11. genau ein Eintrag mit aktuellem Bezug, die anderen haben alle mit dem Attentat auf „Charlie Hebdo“ und den jüdischen Supermarkt zu tun. (Und das ist schon eine Weile her…)

Ein  bisschen viel Stille. Oder sind die gar nicht online?

Kann man sich nicht so recht vorstellen.

Während der Westen gerade voll verhaltenem Stolz meldet, einen lybischen IS-Führer per Drohnenangriff getötet und damit dem IS grossen Schaden zugefügt zu haben, lassen die IS-Attentäter soviel Differenzierung nicht erkennen. Für die ist jeder Westler ein Ungläubiger – und die Rolle der Ungläubigen ist keine beneidenswerte. Zumindest, wenn man im Koran darüber nachliest.

Den kann man vorwärts und rückwärts lesen – es findet sich kein Hinweis auf Toleranz und Friedfertigkeit. Eher das Gegenteil.

Und das macht in meinen Augen diese Religion so gefährlich. Wenn man nämlich erst interpretieren und deuten muss, um im heiligen Buch die Quelle der postulierten Friedfertigkeit zu finden. Diejenigen, die sich buchstäblich an den Koran halten, wie Taliban und IS, kennen daher auch keine Friedfertigkeit und Toleranz.

Niemand kann in die Köpfe derer sehen, die hier Einlass begehren.

Unter all den veritablen Flüchtlingen können sich leicht Terroristen verstecken und hier einwandern, ohne dass jemand das überhaupt nur mitkriegt.

Alles Unsinn? Paranoide Phobie?

Na, kürzlich haben die Italiener einen Terroristen aus den Flüchtlingen herausgepickt. Der hatte schon eine erkennungsdienstliche Behandlung aus früheren Zeiten hinter sich, reiste unter falschem Namen ein – und wurde beim Abgleich seiner Fingerabdrücke enttarnt, festgenommen – und nach Tunesien zurückexpediert.

Pikant: man hat erst mal keine Meldung über diesen Vorfall veröffentlicht, damit keine Panik erzeugt werde. (SIC!)

Wie zielführend!

Und wie schaut’s hier aus?

Kritikern des ungehemmten Zuzugs begegnet man, indem man sie in die rechte Ecke drängt. Abgehakt. Da muss man sich nämlich nicht die Mühe machen, deren Argumente zu entkräften.

Werden denn etwa alle Flüchtlinge erfasst, registriert, überprüft und gegebenenfalls ausgewiesen?

Mitnichten!

Nur ein Teil wird überhaupt registriert, kaum jemand überprüft, sickert aus informierten Kreisen durch. Die Massen machen eine kontrollierte Zuwanderung unmöglich, zu knapp das Personal. Und Pufferzonen, in denen Flüchtlinge so lange „gespeichert“ werden können, bis eine ordnungsgemässe Registrierung und Überprüfung abgeschlossen sind, sind erklärtermassen politisch nicht gewollt. Konsequent setzen wir unser Gutmenschentum fort, zur Not auch unter Inkaufnahme der Gefährdung der eigenen Bürger.

Während alle, die bei Verstand sind, jetzt ihre Grenzen dichtmachen und kontrollieren, wer da kommt – das Schengen-Abkommen erlaubt das in Artikel 23 sogar in solchen Situationen ausdrücklich – machen wir weiter, wie gehabt. Wann endlich erfüllen unsere Politiker ihren Auftrag, Schaden vom Land abzuwenden? Man muss ja dazu nicht die Verfassung ausser Kraft setzen…

Und es beruhigt auch nicht, wenn ausgewiesene „Terrorexperten“ darauf hinweisen, die Terroristen seien ja schon längst im Land. (Soll das heissen, jetzt kommt es auch nicht mehr so drauf an, wer hier noch einreist?). Nebenbei bemerkt: wie wird man eigentlich Terrorismusexperte? Welcher Studien- oder Ausbildungsgang qualifiziert die vielen, die jetzt ihre Visage in eine Fernsehkamera halten und Wichtiges absondern?

Aber damit das Volk beruhigt wird, werden ab Morgen unsere tapferen Polizeikräfte ihre neue Ausrüstung Spazieren tragen. Und in grösserer Zahl zu sehen sein. Na, das ist doch zumindest mal was fürs Auge!

 

Nachtrag 17.11.2015:

Das Muslimische Forum Deutschland hat eine Stellungnahme veröffentlicht. Darin heisst es unter anderem: „Wir können den Koran und somit den Islam nur dann vor solchem Missbrauch schützen, wenn wir eine historisch kritische Lesart des Korans etablieren, die den Koran in seinem historischen Kontext verortet und so Gewaltaussagen entschärft.“

 

Nachtrag 2 – 22.02.2016:

Seit gestern ist dieser Server nicht mehr erreichbar….

Haben wir’s noch im Griff?

Bislang habe ich ja immer die Meinung vertreten, dass jemand, der’s zuhause nicht gut hat, sein Glück auch woanders, ja sogar in Deutschland suchen kann. Ungeachtet des Grundes seiner Migration – Flüchtlinge zweiter Klasse oder „Wirtschaftsflüchtlinge“ gibt es ja nur, weil man anfängt, Unterschiede zu machen. Dabei ist es sicher egal, ob jemandem die Ermordung droht oder nur das Verhungern, weil die wirtschaftlichen Probleme ihm die Existenz entziehen.

Und so sieht man in den Medien ja immer nur die armen Familien mit vielen Kindern, die zusammengedrängt an irgendwelchen Registrierungspunkten warten. Nun kommt aber gelinder Zweifel auf: nach offiziellen Angaben kommen vorwiegend junge Männer. Allein oder in Gruppen. Viele davon sind hier gar nicht auf dem Arbeitsmarkt vermittelbar. Oder, wie ich jetzt lese, sie kommen in Trupps. Militärisch diszipliniert. Und mit Führern, die ihr Gepäck nicht selbst tragen müssen, die dafür aber mehrere Fremdsprachen fliessend beherrschen. Die anscheinend militärisch ausgebildet, den Eindruck machen, sie seien Offiziere. Und denen auch die Barmittel zur Verfügung stehen, von Wien aus zur deutschen Grenze mit dem Taxi (500,-€/Fahrt) vorzurücken. Weil sie die Warterei auf den gratis fahrenden Bus nicht ertragen mögen.

Was tut sich hier?

Und wie wollen wir Verfolgte, Asylanten und jene, die unser Land vielleicht als Truppenbereitstellungsraum benutzen wollen, sicher auseinanderhalten?

Unsere „Willkommenskultur“ in allen Ehren – aber haben wir’s noch im Griff?