Klimawandel – ein Märchen?

Wie ich auf wetteronline.de zufällig lese, sei die Methangaskonzentration in der Atmosphäre nicht durch höheren Ausstoss (Landwirtschaft, Verbrennung fossiler Materialien) angestiegen, sondern durch verminderten Abbau.

Das ist ja mal ein Schlag ins Kontor der Klimawandel-gleich-menschenverursacht-Fraktion.

Und ein weiterer Baustein in der Argumentation: wir wissen einfach nicht genug, um überhaupt von einem Klimawandel zu sprechen.

Das setzt nämlich zwei Dinge voraus:

a) das derzeitige Klima ist das bestmögliche

und

b) wir haben genügend belastbare, exakte Messwerte aus vergangenen Jahren, um überhaupt einen „Wandel“ feststellen zu können.

Nein, ich rede nicht einer hemmungslosen Umweltbelastung das Wort.

Aber ich rate dazu, mehr zu forschen und mehr zu rechnen, bevor man mir unvermittelt die bislang stabile Energieversorgung durch irgendwelche Energiewende-Mätzchen zerstört.

leere Versprechen

Mit grosser Rührung in der Stimme berichtete gestern der Rundfunkreporter vom Abschluss der Klimaverhandlungen in Paris. Es sei ein Abkommen beschlossen worden, das alle, wirklich alle unterschrieben haben.

Die Rührung wird verständlich, wenn man bedenkt, dass es zum ersten Mal gelang, wirklich alle an den Verhandlungen beteiligten Staaten zur Unterzeichnung und zu einer gemeinsamen Schlusserklärung zu bewegen.

Meine Rührung war noch viel grösser.

Als ich nämlich erfuhr: es wird ein Abkommen geschlossen. Dessen schärfste Formulierung ist ein „soll“. Das ist international schon ziemlich stark. Allerdings sollen sie alle erst ab 2020. Und bis dahin gilt das altehrwürdige Kyoto-Abkommen, an das sich die wenigen Unterzeichner bislang sehr erfolgreich nicht gehalten haben!

2020.

Da wird man schon einige der Inselstaaten im Südpazifik nicht mehr auf der Landkarte finden.

Die Reichen werden ihre Deiche erhöhen müssen, sonst kann man auch die Niederlande – bis auf wenige südöstliche Reste – nicht mehr auf der Landkarte zeigen!

2020! Möglicherweise lebe ich da noch – und werde mich an diesen denkwürdigen Tag erinnern. Und die Ergebnisse mit den Absichtserklärungen vergleichen…

 

Nachtrag 24.12.2015: Als wenn ich’s in der Nase gehabt hätte. In der FAZ erklärt ein Experte, warum das Vertragswerk nur eine schöne Absichtserklärung und ansonsten unrealistisch ist!